Doping-Kontrollen bei Studenten?

13. March 2008 2 By blogstone

Die Zeitung “heute – das neuste am Abend” hat in der heutigen Ausgabe wiedereinmal einen glorreichen Artikel veröffentlicht:
“Laut einer Studie dopen in den USA bereits 25 Prozent. Auch in der Schweiz wird «Hirndoping» betrieben, wie der Zürcher Pharmakologieprofessor Ulrich Zeilhofer bestätigt.”

Dann nehmt mir doch die Schokolade und mein Fiji-Wasser weg. Soll ich es gleich bei der Redaktion abliefern? Dort werde ich wohl eh nur ehemalige Journalistikstudenten antreffen, welche ein Praktikum absolvieren, weil sie noch immer keine Festanstellung gefunden haben. Vielleicht rührt ja genau daher der Wunsch, so dass weniger Personen die Weiterbildung abschliessen und dann wieder mehr Stellen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Im War for Talents gehen ja schliesslich nur die weniger talentierten Journalisten unter und diese halten sich dann mit Jobs bei Gratiszeitungen über dem Wasser ;-).

Ich werde wohl weiter auf legales Doping setzen. Oder wollt ihr, dass niemand mehr Schokolade kauft und dadurch die Schweizer Schokoladehersteller grosse Verluste erleiden und dann die Konjunktur einbricht, die Notenbank Geld in den Wirtschaftszyklus pumpen muss und diese Stützung schon nach wenigen Tagen wieder verpufft ist und es so zu einer Rezession kommt und das alles nur wegen etwas Schokoladeverzicht der Studenten? Auch Marcel Ospel würde das nicht unterstützen, schliesslich muss er zuerst noch die Subprimekriese verdauen.

Alle diejenigen, welche illegal dopen sind selber schuld und werden früher oder später einmal erwischt. Wer dem Leistungsdruck nicht gewachsen ist, der hat auch keinen Bachelorabschluss verdient.

heute: Studenten stehen unter Leistungsdruck – Doping-Check für Studis?