LA Sehenswürdigkeiten – Samstag

21. April 2007 1 By blogstone

Am Samstagmorgen bin ich bereits um 6 Uhr durch Geräusche in unserem “grossartigen” Zimmer geweckt worden.. Zwei der fremden Zimmergenossen forderten sich gegenseitig mit Liegestützen heraus. Wäre ich nicht erst um halb 3 ins Bett gekommen, hätte ich meine Meinung kund getan. Allerdings war ich zu müde um mich mit den zwei Gestörten zu unterhalten. Nach dem einige Zeit später auch Mario, Baptist, Lorenz und Dani verwacht sind und jeder geduscht hatte, machten wir uns auf die Suche nach einem Frühstück. Am Hollywood Boulevard fanden wir ein Restaurant mit einer grossen Frühstückskarte. Wir entschieden uns für Pancakes. Allerdings muss wohl der Koch auch noch geschlafen haben, denn wir mussten ewig warten und schlussendlich haben wir die Pancakes einpacken lassen. Denn wir hatten um 8.45 Uhr vor dem Hostel mit den Girls abgemacht. Mit 15 Minuten Verspätung und warmen Pancakes trafen wir doch noch ein.

[inspic=344,left,gal,thumb]Anschliessend mussten wir bei StarLine TOURS noch unsere Tickets für die für die 5 1/2 stündige “Grand Tour of Los Angeles” kaufen. Die Tour ging etwas verspätet los, so dass wir noch Zeit hatten um die Pancakes zu essen. Der erste Stop war beim Hollywood Bowl. Das Amphitheater bietet Platz für über 18.000 Zuschauern und ist Sitz des Los Angeles Philharmonic Orchestras und des Hollywood Bowl Orchestras und zudem finden in den Sommermonaten viele verschiedene Konzerte statt. Heute wurde die Bühne allerdings gerade für die Finalsendung von “The Apprentice” von Donald Trump eingerichtet. Die Sendung ist vergleichbar mit “Traumjob” von Jürg Marquard, die 2005 im Schweizer Fernsehen lief.

[inspic=355,left,gal,thumb]Danach fuhr der Bus wieder zurück zum Hollywood Boulevard und wir hatten 20 Minuten Zeit um den Walk of Fame, das Kodak Theater und das Grauman Chinese Theater zu besichtigen. Die Zeit reicht natürlich absolut nicht aus, denn es hatte gerade soviele Leute dort, dass man kaum die Sterne und die Finger- und Fussabdrücke sehen konnte. Baptist und ich fanden dann noch das Sofa um ein Foto zu machen mit dem Hollywood Schriftzug im Hintergrund.

[inspic=313,left,gal,thumb]Nach dem alle wieder im Bus waren, ging die Tour weiter Richtung Beverly Hills und zum Rodeo Drive. Der Rodeo Drive ist wohl die teuerste Einkaufsstrasse der Welt und bekannt von Julia Roberts Shoppingtrip im Film “Pretty Woman”. Hier reichen sich Gucci, Prada, Versace und viele weitere Nobelmarken die Hand. Die teuersten Anzüge werden allerdings von Bijan Pakzad (bijan – designer for men) hergestellt. Ohne Termin kommt niemand in den Shop und die Mindestberatungsgebühr beträgt 1’500 Dollar, wenn man nichts kauft. Es soll keine Seltenheit sein, dass die Stars für mehr als 100’000 Dollar einkaufen. Ob der Designer persönlich anwesend ist, sieht man daran, wenn der gelbe Ferrari vor dem Geschäft geparkt ist. Wir hatten Glück und konnten immerhin vom Auto ein Foto machen – einen neuen Anzug brauche ich ja momentan gerade nicht ;-).

[inspic=388,left,gal,thumb]Anschliessend gings weiter zum Farmer Market. Hier treffen alle verschiedenen Nationalitäten, Speisen und Waren aufeinander. Wir nutzten die Zeit um auch gleich das Mittagessen einzunehmen. Gestärkt machten wir uns auf einen Streifzug durch die verschiedenen Angebote. Siehe da, in einem französischen Laden gab es sogar Appenzellerkäse. Man könnte wohl einen ganzen Tag im Farmer Market verbringen um alle verschiedenen Shops anzuschauen. Danach ging es weiter nach Downtown zu den paar Wolkenkratzern in Los Angeles. Wobei ich sagen muss, dass Downtown absolut nichts spezielles ist.

[inspic=399,left,gal,thumb]Bei der Walt Disney Concert Hall machten wir noch einen kurzen Fotohalt, bevor es zur Olvera Street weiter ging. Die Olvera Street wurde in den 30er Jahren erbaut und befindet sich in dem heutigen Stadtteil El Pueblo de Los Angeles, an dem die Stadt gegründet wurde. Wir besichtigten das älteste Haus, was absolut nichts aussergewöhnliches für uns war, denn in Europa haben wir viel ältere und vor allem schönere Gebäude. Die Rückfahrt führte uns noch durch Chinatown und um 15 Uhr waren wir wieder zurück am Hollywood Boulevard.

[inspic=366,left,gal,thumb]Nach einer kurzen Diskussion, was für eine Sensation, entschieden wir uns zum Griffith Observatorium zu fahren, da man von dort eine gute Aussicht auf die Stadt haben soll. Allerdings war die Strasse gesperrt und wir hätten eine Stunde zu Fuss laufen müssen. Deshalb änderten wir unsere Pläne und versuchten möglichst nahe an den Hollywood Schriftzug zu fahren um ein paar Fotos zu machen, was uns schlussendlich auch gelang.

[inspic=401,left,gal,thumb]Für das Nachtessen entschieden wir uns für das Hard Rock Cafe  bei den Universal Studios. Natürlich hatten sie keinen Platz für 12 Personen und so mussten wir zuerst 20 Minuten warten. Wir erhielten allerdings ein elektronisches Gadget, das vibrieren und blinken würde, sobald der Tisch fertig ist. So konnten wir uns draussen auf dem Universal Citywalk frei bewegen. Nach rund 15 Minuten blinke und vibrierte das Gadget tatsächlich und wir konnten anschliessend das Essen im Hard Rock Cafe geniessen. Der negative Höhepunkt ereignete sich allerdings auf der Rückfahrt zum Hostel, als Caro plötzlich anrief, dass das Auto von Sonja einen Unfall hatte. Schlussendlich stellte sich heraus, dass ein Auto in das Cabrio von Sonja hereingefahren ist. Zum Glück sah man den Autos von der Auffahrkollission nichts an, aber leider trug Caro eine leichte Hirnerschütterung davon.

Als dann anschliessend alle im Hotel eintrafen, haben sich Baptist, Lorenz und ich für LA Clubbing entschieden. Denn wir hatten keine Lust wie am Freitagabend zuerst einmal 2 Stunden durch ganz Hollywood zu laufen. Zuerst genehmigten wir uns einen Pitcher Bier im Hooters und danach stellten wir uns beim MOOD in die Schlange. Allerdings hatte es heute ziemlich viel mehr Leute als am Freitag und die Warteschlage ging und ging nicht vorwärts. Nach 2 Stunden liess uns der Türsteher dann endlich in den Club. So einiges war anderst als am Freitagabend, keine Garderobe, keine VIP-Lounge und vor allem durfte im ganzen Club geraucht werden. Nur die Musik war in etwa die gleiche als am Vorabend und wir genossen die Party.