Tag 7: Yellowstone NP – Reno

19. August 2008 4 By blogstone

Um 6 Uhr riss uns der Wecker aus dem Schlaf. Nach einer kurzen Dusch-Session ging die Reise los. Wir verliessen den Yellowstone Nationalpark durch den Südausgang und gelangten in den Teton Nationalpark. Dieser Park ist eine kopie der Schweizer Alpen, man fühlt sich wie zu Hause und auf den Bergspitzen hatte es sogar noch Schnee.

Um 9 Uhr gab es endlich das lang ersehnte Frühstück in Jackson. Wir kauften uns in einem gehobeneren Supermarkt Yoghurts, Orangensaft und Cockies, sowie Wasser, Aufschnitt und Brot für das Mittagessen. Danach ging es weiter Richtung Westen durch endlose Steppen- und Prärielandschaften. Das eindrücklichste war wohl das sehr kleine Dörfchen “Jackpot” mitten im Nirgendwo, das seinen Namen vermutlich durch das Dorfcasino erhalten hat.

Nach 1288 Kilometern Fahrt im Auto sind wir um 19.30 Uhr in Reno eingetroffen. Ein ganzer Tag im Auto ohne irgendwelche richtige, grosse Sehenswürdigkeiten – dafür sind wir dem Ziel Westküste/California ein sehr grosses Stück näher gekommen. Immerhin haben wir die unendlichen Weiten von Amerika kennengelernt. Nach dem Check-in im Hotel Harrahs waren wir hungrig und machten uns auf zum Cafe Napa im Hotel. Dort assen wir ein sensationelles Nachtessen bestehend aus Steak und Crevetten mit Reis und Gemüse. Die Sensation am heutigen Tag!

Nicht unerwähnt bleiben sollten die Fragen und Feststellungen von Tayfun: Wieso brauchen einige Lastwagen 5 Meilen um einen anderen Lastwagen zu überhohlen und andere schaffen das Überholmanöver in wenigen Sekunden? Warum kann man in der Prärie nicht einfach schneller als die 75 Meilen pro Stunde fahren? Ramon sagt dazu nur folgendes: “Locker bliebe”.

Für mich ist das Wichtigste, dass wir wieder zurück in der Zivilisation sind und Internetzugang und Natelempfang haben, damit ich meinen Blog updaten kann. Der Yellowstone Nationalpark war wirklich sehr eindrücklich und spannend mit den vielen verschiedenen Geysieren und den Büffeln, aber nach zwei Tagen hat man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten eigentlich gesehen. Alle bis auf einen – einen Bären.