Texte für Postkarten

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Es ist wieder Ferienzeit und deshalb wartet jeder gespannt auf Postkarten aus der Ferne. Wer schreibt wohl und woher kommen die Karten? Die letzte Postkarte, welche ich bekommen habe war von Aebi aus dem Militär. Montag, das junge Magazin der Zentralschweiz, herausgegeben von der Neuen Luzerner Zeitung hat heute eine interessante Anleitung publiziert, wie man kreativ Postkarten schreiben könnte. Die besten Ideen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

“Richtig lustige Kartentexte können entstehen, wenn man sie in der Sprache des Ferienlandes verfasst, ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben. Hauptsache es klingt irgendwie passen.”
Interessante Idee, wieso nicht.

“Statt nur seine Ferienbegleitung lässt man ganz viele andere Menschen mit unterschreiben. Etwa den Kellner, die Rezeptionistin, den Busfahren. Übermotivierte schreiben zu jeder Unterschrift noch eine kurze Legende (roch nach Knoblauch).”
Ziemlich coole Idee, so kann man sich auch an die Mitmenschen vor Ort viel einfacher mal wieder erinnern. Da kommt mir gerade in den Sinn, dass Sabrina soetwas ähnliches in London gemacht hat. An jedem Ort an dem sie war hat sie eine Postkarte gekauft und dann alle darauf unterschreiben lassen, welche mit ihr dort waren.

“Weil der Mensch sowieso nicht zum Schreiben gemacht ist, sollte man das bei Postkarten gar nicht erst versuchen. Zeichnen ist viel besser. Man kann zum Beispiel einen Sonnenbrand zeichnen. Einfach die Rückseite der Postkarte komplett rot einfärben.”
Ja genau oder einfach alles schwarz, wie zum Beispiel London by night, die Postkarte an den TV Thayngen lässt grüssen, gäll Corine, Lädi und Russi.

Das nächste Problem folgt dann sofort, wenn man den Text mal hat. Die Karte muss nämlich auch noch ankommen. Sowohl aus Amerika als auch aus London habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Viele Karten aus La Jolla kamen gar nie an und einige aus London auch nicht, während andere einfach 2 Monate für die Reise brauchten. Mal schauen wie das dann aus Hawaii klappt.

Eine andere Frage bleibt aber auch noch offen. Wer schreibt in Zeiten von Blogs unf Facebook überhaupt noch Postkarten?

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