Twitter IPO – Preisspanne von 17 bis 20 $ pro Aktie

24. October 2013 1 By blogstone

Twitter IPOTwitter plant 70 Million Aktien zum Preis von 17 bis 20 US-Dollar beim Börsengang zu offerieren wie heute Abend bekannt gegeben wurde. Das Social Media Unternehmen hätte somit eine Bewertung von 10.9 Milliarden am oberen Ende der Preisspanne. Bei der Ankündigung des Börsengangs vor einem Monat ging man noch von einer Bewertung von 15 bis 20 Milliarden aus. Das zeigt, dass Twitter nicht den gleichen Fehler machen will wie Facebook, das den Verkaufpreis viel zu hoch angesetzt hatte für seine Aktien. Auf SharePost, einem privaten Marktplatz für akkreditierte Investoren, wurden die Aktien in der Vergangenheit bereits höher gehandelt. Somit steht einer positiven Eröffnung nichts im Wege.

NYSE testet das Handelssystem vorgängig
Anderst als bei Facebook hat Twitter ja die New Yorker Börse (NYSE) gewählt und nicht die sonst übliche Technologiebörse Nasdaq. Die ist ja nach dem katastrophalen Facebook IPO und dem Ausfall des Handelssystems etwas in Verruf geraten. Das Desaster führte zu Verlusten von hunderten Millionen von US-Dollar und einer Reihe von Klagen von Investoren und Brokern. Im Mai zahlte die Nasdaq zehn Millionen Dollar, um Rechtsstreitigkeiten beizulegen. Die New York Stock Exchange will eine Panne vermeiden und lässt ihr System testen. Die Broker dürfen daher am Samstag, dem 26. Oktober, ihre Handelssysteme in einer Scheineröffnungsauktion für Twitter-Aktien testen, wie die Börse den Händlern mitteilte.

Twitter öffnet das Börsenfenster
Für die Silicon Valley Investoren dürfte ein erfolgreicher Börsengang von Twitter (Symbol TWTR) enorm wichtig sein. Denn der verpatzte Facebook IPO und die negative Börsenperformance von Zynga Inc. und Groupon Inc sorgten teilweise für schlechte Stimmung. Mit der tieferen Preisspanne steht einem erfolgreichem Start nichts mehr im Wege. Dem Beispiel von Twitter dürften bald weitere Startups folgen. Alibaba, Criteo und Wix.com haben den IPO bereits angekündigt und Square, Uber, Dropbox, Spotify und Airbnb dürften wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.