Wochenrückblick 10

3. June 2007 3 By blogstone

Montag, 28. Mai 2007
[inspic=886,left,gal,thumb]Letzter Tag unseres Las Vegas Aufenthaltes. Trotz Fieber noch einmal beim Blackjack gewonnen. Die Heimfahrt war unglaublich mühsam auf Grund des vielen und stockenden Verkehrs. Details sind dem Las Vegas Bericht und der Bildergallery zu entnehmen.

Dienstag, 29. Mai 2007
Nach über 9 Wochen ohne richtigen Schlaf habe ich endlich die Möglichkeit erhalten meine Hostfamily zu wechseln und so musste ich am Abend nach der Schule meine Sachen packen und Brandy Arbar lebe wohl sagen. Der Abschied viel mir mehr oder weniger leicht, denn meine neue Gastfamilie ist noch viel besser als die Alte! Zwar habe ich ein kleineres Zimmer, dafür habe ich bereits am ersten Tag mit Nancy fast mehr gesprochen als die letzten Wochen zusammen mit Brandy. Ein detaillierter Bericht wird noch folgen.

Zudem hatte sich Baptist entschieden das alte Auto von Sun Diego gegen eine Luxuslimousine bei Enterprise auszutauschen. Zuerst war es ein unschlagbares Angebot für rund 600 Dollar im Monat, allerdings kam dann noch die Versicherungsprämie dazu. Trotzdem hat sich Baptist für das Auto entschieden und sich gerade darin verliebt. Keine nervigen Geräusche mehr, viel mehr Power und unendlich Platz – so bin ich nun stolzer Copilot und Zweitfahrer eines Buick Lucerne.

Mittwoch, 30. Mai 2007
Am Mittwochnachmittag hatten Baptist und ich die Schule geschwänzt, da wir mit dem neuen Auto einen kleinen Ausflug unternehmen wollten. Wir fuhren nach Las Americas für einen kleinen Shoppingtrip an die Grenze hinunter. Endlich fand auch ich einmal noch Jeans hier in Amerika – zwei Levis Jeans zu einem unschlagbaren Preis von gerade einmal 29 Dollar pro Stück.

Am Abend machten wir (Carola, Seline, Rahel, Baptist, Adrien, Martin und ich) noch einen Ausflug nach Downtown. Adrien wusste sogar ein sehr günstiges Parkhaus, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte. Im Moose’s gab es alle Drinks für nur gerade einen oder zwei Dollar. Es war ein lustiger Abend, allerdings begann der Spass erst richtig als wir zum Parkhaus zurückkamen und feststellen mussten, dass das Parkhaus um 7 pm schloss und erst am anderen Morgen wieder aufmachen wird – die zweite grossartige Empfehlung von Adrien. So blieb Martins Auto in Downtown und wir mussten ein Taxi nach Hause nehmen.

Donnerstag, 31. Mai 2007
Nach etwas wenig Schlaf stand am Donnerstagmorgen die mündliche Prüfung des zweiten pre-exams auf dem Programm. Die Bilderbeschreibung war eine ziemliche Herausforderung, denn ich sollte bei einem stürzenden Kellner und einem vom Pferd fallenden Reiter erzählen was vorher gewesen sein könnte und wie sich die Personen nächstes mal besser vorsorgen könnten. Eine geniale Aufgabe, immerhin liefen die anderen Teile etwas besser.

Am Nachmittag lernte ich zuerst noch etwas für die weiteren Prüfungen vom Freitag und kurierte mein Fieber und die Erkältung im Zimmer aus, während Carola, Rahel und Seline die Sonne und den Pool genossen. Um 3 Uhr musste ich Baptist in der Schule abholen und danach genoss auch ich noch etwas die Sonne am Pool. Am Abend stand dann nochmals die Prüfungsvorbereitung auf dem Programm.

Freitag, 1. Juni 2007
Wie vorhergesagt, 1. Tag im Juni und natürlich beginnt dieser mit june gloom, wie hätte es auch anders sein können. Da wir ja sowieso den ganzen Tag pre-exams hatten, war das nicht weiter schlimm. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die ersten Prüfungen einfacher waren, aber vielleicht war ich auch einfach noch zu krank und unter Einfluss der Medikamente nicht ganz so aufnahmefähig.

Am Abend gingen wir dann noch ins Kino “Pirates of the Caribbean” schauen, den wir uns eigentlich ja schon letzten Freitag ansehen wollten, aber da war er ausverkauft. Allerdings war das Englischlevel eine Stufe zu hoch für uns und niemand kam richtig mit. Zudem waren die drei Stunden ziemlich lang. Deshalb machten wir uns anschliessend auch auf den Heimweg.

Samstag, 2. Juni 2007
[inspic=932,left,gal,thumb]Nach einem gemütlichen Frühstück mit meiner neuen Hostsister Carola machten wir uns zusammen mit Adrien, Baptist und Martin auf nach Downtown um die USS Midway zu besichtigen. Die USS Midway war ein Flugzeugträger der United States Navy und diente von 1945 bis 1992 in der US-Marine. Von aussen sieht das Schiff gar nicht so gross aus, allerdings hatte es eine Besatzung von 4’500 Personen, darunter 225 Köchen, 200 Piloten und einem Zahnarzt. Der Treibstoffverbrauch von 260 Gallonen per Meile oder 100’000 Gallonen per Tag ist gewaltig. Adrien und ich wagten uns dann noch in einen Kampfsimulator und flogen einen Düsenjäger im Kampf gegen feindliche Flieger. Das war ziemlich lustig, auch wenn es nur wenige Minuten dauerte.

Den Abend genossen wir fünf zusammen mit Seline und Rahel in der openair Beach Lounge des W Hotels in Downtown. Der Sand erzeugte eine richtige Beachatmosphäre und da passte wohl nichts besseres als ein Sex on the Beach dazu. Die Zeit verging wie im Fluge und um halb zwei Uhr mussten wir uns auf den Heimweg machen.

Sonntag, 3. Juni 2007
Am Morgen sah das Wetter noch ziemlich schlecht aus, doch während dem Chat mit meiner Freundin verschwanden die Wolken und die Sonne kam zum Vorschein. So entschieden wir uns den Nachmittag am Strand von Coronado zu verbringen. Es windete zwar etwas, dennoch war es ein erholsamer Nachmittag. Zudem sahen wir zufälligerweise noch Delfine im Meer vorbeischwimmen.

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Die zwei dunklen Punkte in der Mitte sind die Schwanzflossen von zwei Delphinen.

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Sandman Adrien, Martin und ein schlafender Baptist.

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Yatzi time – Adrien, Seline, Rahel and Carola

Nach einem kurzen Boxenstopp zu Hause für das Nachtessen machten wir uns nachher auf ins Kino um “Knocked Up” zu sehen. Der beste Film den wir hier in San Diego im Kino bis jetzt gesehen haben – eine lustige und unterhaltsame Komödie. Danach gingen wir noch an den PB in den PB Bar & Grill um mit einem Bier oder auch noch einem mehr den Sonntagabend ausklingen zu lassen.

Fazit der Woche: Fieber in Las Vegas und danach die ganze Woche mitgeschleppt. Die Prüfungen waren ziemlich schwierig und nicht gerade ideal mit der Grippe. Immerhin hat sich der Umzug mehr als gelohnt, da ich jetzt viel besser und ausgeglichener schlafen kann.